So: da stecke ich fest im Regen. Bin auf der kurischen Nehrung so 12km vor der Grenze und sitze trocken unter einem Regenschirm. Als es anfing zu nieseln, setzte ich mich hier rein in der Hoffnung auf ein Schaschlik. Aber dafür reichen meine restlichen Rubel nicht aus. Dass die auch Euro genommen hätten, sah ich zu spät - da hatte ich mich schon für den Süsskram entschieden. Jetzt nieselt es schon seit fast einer Stunde. Ich sitze hier und bin müde.
Der erste Teil der Strecke aus Königsberg raus war furchtbar: viel Verkehr, sehr viele Autos und sehr viel Mief und Abgase. Etwas schönes habe ich nicht noch gesehen - außer dass nach etwa 30km die ersten Kraniche zu hören waren. Schön wurde es erst wieder auf der kurischen Nehrung. Hier gibt es nur eine wenig befahrene mautpflichtige Straße durch den Wald. Bisher kam ich flott durch. Frühstück gab es in Cranz (Zelenogradsk) nach etwa 2 Stunden. Da gab es sogar noch alte deutsche Kurhäuser. Auf der ewig langen Nehrung stoppte ich in einem russische Museum und nochmal zum Einkaufen in Rybacij und kurz zuvor für einen Abstecher zum fast menschenleeren unendlich scheinenden Strand. Was für ein Traum! Trotz dessen, dass es warm aber bewölkt war, waren nur 3 Menschen am Strand auszumachen.
Ich warte jetzt noch ein bisschen, dass die Straße etwas abtrocknet und es ganz aufhört zu regnen. Dann geht es weiter bis zur Grenze. Nida in Litauen ist nicht mehr weit entfernt. Und bis Memel (Klaipeda klingt zauberhafter) sind es nur noch so etwa 55km. Bei meinem heutigen Schnitt nur noch etwa drei Stunden zu radeln, wenn ich auf der Straße bleibe. Da werde ich herrlich zeitig in Memel sein können.
Der erste Teil der Strecke aus Königsberg raus war furchtbar: viel Verkehr, sehr viele Autos und sehr viel Mief und Abgase. Etwas schönes habe ich nicht noch gesehen - außer dass nach etwa 30km die ersten Kraniche zu hören waren. Schön wurde es erst wieder auf der kurischen Nehrung. Hier gibt es nur eine wenig befahrene mautpflichtige Straße durch den Wald. Bisher kam ich flott durch. Frühstück gab es in Cranz (Zelenogradsk) nach etwa 2 Stunden. Da gab es sogar noch alte deutsche Kurhäuser. Auf der ewig langen Nehrung stoppte ich in einem russische Museum und nochmal zum Einkaufen in Rybacij und kurz zuvor für einen Abstecher zum fast menschenleeren unendlich scheinenden Strand. Was für ein Traum! Trotz dessen, dass es warm aber bewölkt war, waren nur 3 Menschen am Strand auszumachen.
Ich warte jetzt noch ein bisschen, dass die Straße etwas abtrocknet und es ganz aufhört zu regnen. Dann geht es weiter bis zur Grenze. Nida in Litauen ist nicht mehr weit entfernt. Und bis Memel (Klaipeda klingt zauberhafter) sind es nur noch so etwa 55km. Bei meinem heutigen Schnitt nur noch etwa drei Stunden zu radeln, wenn ich auf der Straße bleibe. Da werde ich herrlich zeitig in Memel sein können.
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