

Was für eine herrliche Stadt! Ja: hier muss man mal für ein langes Wochenende her. Niedlich wie Prag - aber auch noch an der Ostsee gelegen. Und unendlich viel zu sehen - sehr fotogen. Leider hab ich nur die kleine Exilim-Knipse mit - und mein Handy. Nachdem am Nachmittag der Regen aufgehört hatte, bin ich in die Stadt gebummelt. In einem schönen Gewölbekeller gab es panierten Käse mit Preiselbeeren und ... Bier. Danach noch bissel bummeln, die Heiliggeistkirche ansehen (sehr interessant und schön), dann zur Tourist-Information. Zum Café in der Stadtmauer und dann zu einem herrlichen Orgelkonzert in der schönen Domkirche zu St. Marien. Überwiegend Musik von Komponisten aus der Zeit bis 1920 - schien teilweise sehr modern - oder auch wie Debussy. Und dabei war viel Zeit, sich die Kirche anzusehen. Alles immer noch sehr Deutsch. Reval hieß die Stadt früher auf deutsch. Auch die Schriften an der Kanzel: Deutsch.
Zu Abend aß ich dann auf dem inzwischen sehr kühlen Rathausplatz: Canneloni mit ... Bier. Und danach war ich noch in der "Trojka" auf ein Bier. Der Kellner war total unfreundlich - dabei ist die Kneipe so schön eingerichtet. Eine Russin sang und spielte auf der Gitarre, dann kamen zweimal drei Grazien reingetobt und tanzten wie der Wirbelwind russische oder ukrainische Tänze. Viel zu kurz eigentlich - das war schön anzusehen. Und jetzt: Bett. Fertig





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